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Universität „Hll. Kyrill und Method“
Philologische Fakultät „Blaže Koneski“ Skopje
Abteilung für deutsche Sprache und Literatur

 
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Institution

Universität „Hll. Kyrill und Method“
Philologische Fakultät „Blaže Koneski“ Skopje
Abteilung für deutsche Sprache und Literatur

Homepage http://www.flf.ukim.edu.mk
Kontaktadresse zorica.nikolovska@hotmail.com (Zorica Nikolovska)
Geschichte der Abteilung für Germanistik

Die 1949 gegründete Philologische Fakultät „Blaže Koneski“ ist eine von den insgesamt 23 Fakultäten der (ältesten staatlichen) Universität „Hll. Kyrill und Method“ zu Skopje. Neben neun anderen Abteilungen gehört zu ihr die nun auf eine über 60-jährige Tradition zurückblickende Abteilung für deutsche Sprache und Literatur, die älteste akademische Einrichtung für deutschsprachige Studien im Land.
Im germanistischen Studium kann man sich für drei berufsbezogene Abschlüsse entscheiden, mit denen ein Lehrerdiplom, ein Übersetzerdiplom oder/und ein Dolmetscherdiplom erworben werden können.

Das wissenschaftliche Personal und die Lehrenden

Acht akademische Lehrkräfte sind an der Abteilung für deutsche Sprache und Literatur in Skopje tätig: zwei ordentliche ProfessorInnen (Literaturwissenschaft), drei  außerordentliche Professorinnen (Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft, Sprachgeschichte), eine wissenschaftliche Assistentin (Methodik/Didaktik DaF, Translationswissenschaft), eine Assistentin (Sprachwissenschaft) und eine einheimische Lektorin (Sprachpraxis).
Darüber hinaus erteilen die meisten Lehrenden auch Unterricht in den Fächern Übersetzen und Simultan- und Konsekutivdolmetschen an der fakultätseigenen Abteilung für Dolmetschen und Übersetzen, die auch acht Jahre nach ihrer Gründung immer noch über kein eigenes germanistisches Lehrpersonal verfügt.
In der Regel sind an der Abteilung vom DAAD entsandte, deutsche Lektor(inn)en bzw. Sprachassistent(inn)en tätig.
Für Deutsch als Wahlpflichtsprache (studienbegleitender DaF-Unterricht) an den verschiedenen Fakultäten stehen teils fakultätseigene, teils Honorarkräfte zur Verfügung. 

Die Zahl der Studierenden

Die Zahl der Germanistikstudierenden beläuft sich, die unterschiedlichen Kategorien (ordentliche und außerordentliche) zusammengenommen, auf ca. 250, die der Philologien an anderen Abteilungen mit Deutsch als zweiter Fremdsprache oder Nebenfach auf ca. 200, und die an anderen Fakultäten mit Deutsch als Fremdsprache auf rund 200. Mit weiterem Zuwachs ist, auch aufgrund veränderter Bedingungen der Zulassung, zu rechnen.

Das Bacherlorstudium: Institutioneller Rahmen und reformierte Studiengänge

Den institutionellen Rahmen für das Studium an der Abteilung für deutsche Sprache und Literatur stellen das unlängst in Kraft getretene Gesetz über die Hochschulbildung, die Satzung der Philologischen Fakultät und die reformierte Studienordnung gemäß der Bologna-Vorgaben dar. Darin ist vorgesehen, dass das Bacherlor-Studium acht Semester (vier Jahre) dauert, in denen durch die verschiedenen Studienmodule ein breites Spektrum an allgemeinbildenden und fachspezifischen Pflicht-, Wahlpflicht und Wahlfächern zu absolvieren ist. Dazu gehören z.B. Sprachpraxis, synchrone, diachrone und kontrastive Linguistik, deutschsprachige Literatur, Kulturwissenschaft, Didaktik/Methodik des DaF-Unterrichts, Translationswissenschaft u.a.
Die reformierte Studienordnung nach Maßgabe des Bologna-Prozesses wurde im akademischen Jahr 2005/2006 eingeführt, was die internationale Vergleichbarkeit und die Mobilität der Studierenden erleichtern soll.

Die Ausbildungsprofile

An der Abteilung für deutsche Sprache und Literatur werden künftige Deutschlehrer sowie Übersetzer und Dolmetscher ausgebildet.
Grundsätzlich kann von der Einführung der neuen Curricula die notwendige Ausdifferenzierung des Lehr-und Ausbildungsangebots im Hinblick auf die unterschiedlichen Sektoren für Deutsch auf dem Arbeitsmarkt, vor allem aber verbesserte Möglichkeiten der Entfaltung individueller Begabungsprofile sowie deren Förderung in der Lehre erwartet werden.

Das Masterstudium

Es besteht die Möglichkeit, sich auch im Bereich der Germanistik auf wissenschaftlichem Niveau im Rahmen eines einjährigen Masterstudium weiter zu qualifizieren und den M.A.-Titel zu erwerben. Das Curriculum für das Studium ist entweder auf Literaturwissenschaft oder auf Sprachwissenschaft ausgelegt. Es besteht jedoch die Möglichkeit, für die Magisterarbeit auch didaktisch-methodische Themen zu wählen.
Der Erwerb des Magistergrads ist die Voraussetzung für die Zulassung zum Doktorstudium.

Die Bibliothek

Die Abteilung verfügt seit ihrer Gründung über eine eigene Fachbibliothek, die neulich bibliothekarisch, räumlich und technisch auf den neuesten Stand gebracht wurde. Nach der Renovierung im Wintersemester 2006/07 wurde sie als moderner Leseraum mit Freihandmagazin wieder eröffnet. Der Bücher- und Materialienbestand aus 17.000 Titeln konnte dank der Förderung im Rahmen des Projekts „Menschen und Bücher – Deutsche Bibliotheksinitiative für Mittel- und Osteuropa“ aufgestockt und mit den neuesten Ausgaben ergänzt werden.

Institut für deutsch-makedonische Beziehungen

Zur Förderung und Betreuung der wissenschaftlichen Arbeit und des linguistischen, literarischen und fachdidaktischen Austauschs dient das zur Abteilung gehörende, 1995 gegründete Institut für deutsch-makedonische Beziehungen. In seinem Rahmen wird seit 1998 die geisteswissenschaftliche Zeitschrift GERMANO-MACEDONICA herausgegeben. Inzwischen liegt eine Reihe weiterer Publikationen vor, so das erste wissenschaftlich fundierte "Deutsch-makedonische/Makedonisch-deutsche Wörterbuch“ (2006) und zahlreiche Übersetzungen.

 

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